Mittel bei Hitzewallungen – was hilft?

Diese Tipps gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren helfen gegen Beschwerden.

Ein Gefühl plötzlich auftretender Hitze, gefolgt von starken Schweißausbrüchen – viele Frauen kennen diese unangenehmen Beschwerden: Hitzewallungen. Der unerwünschte Begleiter kann während der Wechseljahre auftreten, meist als erster Hinweis für den Beginn der hormonellen Umstellung. Diese Hitzewellen erscheinen plötzlich, unabhängig von körperlicher Tätigkeit oder Tageszeit. Aber was tun bei Hitzewallungen?

Medikamente oder Naturheilmittel – Mittel gegen Hitzewallungen

Die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden kann auf unterschiedliche Art erfolgen, so mit synthetischen Medikamenten oder durch Arzneimittel auf pflanzlicher Basis.

Zu den bekanntesten medikamentösen Behandlungsmethoden zählt die Hormonersatztherapie (HET). Durch die Einnahme von entweder nur Östrogen (Monotherapie) oder einer Kombination von Östrogen und Gestagen (Kombinationstherapie) soll der Mangel der weiblichen Hormone ausgeglichen werden. Während der Wechseljahre sinkt deren Produktion. Die Folge können körperliche Beschwerden wie Hitzewallungen sein. Da die Einnahme von künstlichen Hormonen umstritten ist, sollte vorher ein Arzt aufgesucht werden. Dieser klärt, ob eine Hormonersatztherapie die richtige Behandlung für die Patientin ist.

Den synthetischen Mitteln stehen Naturheilmittel gegenüber. Frauen, die Wechseljahresbeschwerden zunächst natürlich behandeln möchten, greifen gezielt zu Pflanzen beziehungsweise deren Extrakten, die sogenannte Phytoöstrogene enthalten. Zu diesen zählen unter anderem Traubensilberkerze oder auch Soja. Insbesondere bei leichten bis mittelschweren Beschwerden können pflanzliche Mittel Linderung verschaffen. Da Langzeitstudien zu möglichen Nebenwirkungen bislang fehlen, ist es ratsam, vor der Therapie einen Arzt aufzusuchen, um die Behandlung individuell auf die Bedürfnisse der Patientin anzupassen.

Hausmittel und Tipps bei Hitzewallungen – was Sie selbst tun können

Bei Hitzewallungen können medikamentöse oder pflanzliche Mittel Linderung verschaffen. Was sonst noch bei Hitzewallungen helfen kann, erfahren Sie nachfolgend.

1. Kleiden Sie sich nach dem Zwiebelprinzip! So können Sie Ihre Kleidungsschichten nach Bedarf ablegen und Ihrem Wohlbefinden anpassen.

2. Meiden Sie Kleidung aus Kunst- und Synthetikfasern! Auch Bettwäsche und Schlafanzüge aus Kunstfasern führen dazu, dass Sie verstärkt schwitzen. Setzen Sie stattdessen auf Kleidungsstücke aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Leinen. Diese besitzen kühlende Eigenschaften und fühlen sich angenehm auf der Haut an.

3. Achten Sie auf eine bewusste Ernährung! Vermeiden Sie schwer verdauliches und stark gewürztes Essen. Auch koffeinhaltige Getränke und Alkohol können verstärkend auf die Schweißproduktion wirken.

4. Sorgen Sie für ausreichend Bewegung! Durch regelmäßigen Sport können Sie Ihr Idealgewicht halten – Menschen mit Übergewicht sind häufiger von starkem Schwitzen betroffen.

5. Starten Sie mit Wechselduschen in den Tag! Die Abwechslung von kaltem und warmem Wasser kann für eine erhöhte Elastizität der Gefäße sorgen und den Blutkreislauf ankurbeln.

6. Senken Sie Ihr Stresslevel! Entspannungsübungen wie Yoga, Pilates oder autogenes Training können dabei helfen, Stress abzubauen. Denn Stress kann ebenfalls bei vielen Menschen zu einer erhöhten Schweißproduktion führen.

7. Schlafen Sie bei kühler Raumtemperatur! Ein zu warmer Schlafraum unterstützt Schweißausbrüche. Eine kühle Umgebung kann Hitzewallungen und übermäßiges Schwitzen hingegen verringern und vor allem verkürzen. Eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad ist während des Schlafens ideal.

8. Wechseln Sie nasse Bettwäsche und Kleidung! Legen Sie sich eine zweite Decke und Wechselkleidung neben das Bett. So können Sie die nassgeschwitzten Textilien gegen trockene tauschen, erkälten sich nicht so leicht und steigern Ihr Wohlgefühl.

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