Hitzewallungen: Tipps für die Wechseljahre


Egal ob nachts im Bett oder unterwegs in der Stadt – Hitzewallungen überfallen Betroffene ohne Vorwarnung. Die plötzlichen Schweißausbrüche sind meist eines der ersten Anzeichen für den Beginn der Wechseljahre. Begünstigt werden sie unter anderem von Übergewicht, Stress – aber auch warmer Kleidung oder scharfen Speisen. Aber was hilft gegen die Begleiterscheinung der Wechseljahre?

Auf jeden Fall sollten Sie versuchen, die begünstigenden Faktoren, wenn möglich, zu meiden. Zudem gibt es einige pflanzliche Mittel in der Apotheke, die gegen die Hitzewallungen helfen können. Bewährt haben sich diesbezüglich vor allem Präparate mit Salbei, der als natürlicher Schweißhemmer bekannt ist. Zudem sind Wechselduschen ein geeignetes Hausmittel bei Hitzewallungen, da der Wechsel von kaltem und warmem Wasser die Durchblutung ankurbelt. Was Sie sonst noch tun können, lesen Sie in unseren Tipps gegen Hitzewallungen.

Mit Schwung durch die Wechseljahre


Sport ist in allen Lebenslangen wichtig, in den Wechseljahren Wechseljahren jedoch ganz besonders. Denn regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit im Alter und wirkt sich dadurch auch positiv auf wechseljahresbedingte Beschwerden aus. Aber gegen was für Probleme der Wechseljahre hilft Sport genau? Dazu zählen beispielsweise:

  • Stimmungsschwankungen sorgen für Anspannung in den Wechseljahren. Nach einem intensiven Training verschwinden Ärger und schlechte Laune oft von alleine – und Frauen sehen eine Situation, die sie vorher heruntergezogen hat, plötzlich aus einer ganz anderen Perspektive.
  • Ebenso sorgt viel Bewegen für eine sportlichere Figur und trägt somit dazu bei, dass sich Frauen im eigenen Körper wohler fühlen.
  • Mit der Hormonumstellung in den Wechseljahren nimmt das Risiko von Osteoporose, einer Krankheit bei der die Knochen an Festigkeit verlieren und leichter brechen, zu. Sport gehört deshalb zu den Tipps für die Wechseljahre, weil es die Knochen stärkt und so die Wahrscheinlichkeit von Osteoporose senkt.

Wichtig bei Sport in den Wechseljahren ist, dass Sie diesen möglichst regelmäßig ausüben. Für welche Sportart Sie sich letztendlich entscheiden, ist dabei alleine Ihnen überlassen. In unserem Artikel finden Sie heraus, welche Sportart zu Ihnen passt.

Tipps für die Ernährung in den Wechseljahren


Neben der Bewegung spielt außerdem die Ernährung eine wichtige Rolle, wenn es um das Thema Gewicht geht. Neben der hormonellen Veränderung verlangsamt sich im Alter der Stoffwechsel. Das bedeutet, dass der Körper dann weniger Energie benötigt. Bei gleichbleibendem Essverhalten wird die überschüssige Energie als Fett gespeichert. Aber was hilft, um einer Gewichtszunahme in den Wechseljahren entgegenzuwirken?

Setzten Sie am besten auf eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse. Zudem können Sie sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) orientieren. Lesen Sie hier deren Tipps für einen gesunden Speiseplan gesunden Speiseplan in den Wechseljahren.

So erhalten Sie den Spaß beim Sex


Die Wechseljahre bringen außerdem häufig Veränderungen des Sexuallebens mit sich. Das hat sowohl körperliche als auch psychische Ursachen.

  • Die körperlichen Ursachen sind vor allem hormonell bedingt. Mit der Abnahme der Sexualhormone sinkt häufig auch die sexuelle Begierde (Libido). Probleme wie Scheidentrockenheit können die Lust auf Sex zusätzlich vermindern.
  • Dass das Sexleben einschläft, hat aber nicht allein körperliche Ursachen. Viele Frauen fühlen sich schlapp, weniger attraktiv und gestresst, weswegen ihnen seltener nach Sex mit dem Partner zumute ist.

Aber das heißt nicht, dass das Sexleben in den Wechseljahren vollständig zum Erliegen kommen muss – es gibt einiges, was Frauen hilft. Beispielsweise können Frauen mit Gleichaltrigen über die Veränderungen ihres Körpers reden – und versuchen, diese zu akzeptieren. Außerdem kann es helfen, wenn Frauen offen mit ihren Partnern über die Probleme sprechen und den Sex an die veränderten Bedürfnisse anpassen. Wenn diese Tipps für die Wechseljahre berücksichtigt werden, ist auch im Alter ein erfüllendes Sexualleben möglich.

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Miriam Müller Aufgewachsen in einer Familie aus Krankenschwestern und Journalisten, interessierte sich Miriam Müller bereits sehr früh für die Themen Medizin und Medien. Nach verschiedenen Praktika im journalistischen Bereich – unter anderem bei der Deutschen Welle in Washington D.C. – absolvierte sie erfolgreich ihr Masterstudium Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg. Seit 2017 arbeitet sie als Medizinredakteurin bei kanyo®, wo sie ihre beiden Leidenschaften optimal miteinander verknüpfen kann. Miriam Müller Medizinredakteurin und Kommunikationswissenschaftlerin kanyo® mehr erfahren