Was hilft bei Wechseljahresbeschwerden?

Hilfe bei Wechseljahrsbeschwerden - diese Behandlungsmöglichkeiten gibt es.

Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind die bekanntesten und häufigsten Beschwerden bei Wechseljahren. Intensität und Häufigkeit dieser Begleiterscheinungen sind dabei sehr individuell. Viele Frauen sind davon so beeinträchtigt, dass sie etwas gegen die Beschwerden unternehmen möchten. Vorbeugen lässt sich den Wechseljahren leider nicht, mittlerweile gibt es jedoch unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten gegen die Beschwerden, die dabei helfen können, gut durch die Wechseljahre zu kommen.

Wechseljahre – was tun?

Sowohl bei wechseljahresbedingten Hitzewallungen als auch bei krankhaftem, übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) liegen ähnliche Symptome vor. Ganz gleich, welche Ausprägung zutrifft, das Problem ist dasselbe: Die Betroffenen schwitzen auch ohne körperliche Anstrengung sehr stark – so auch nachts.

Was aber hilft bei Wechseljahresbeschwerden?

Gut durch die Wechseljahre mit einer Hormontherapie

Eine Hormontherapie oder Hormonersatztherapie (HET) ist eine Möglichkeit, etwas gegen Wechseljahre (Klimakterium) und ihre Beschwerden zu tun. Dabei unterscheidet man zwei unterschiedliche Ansätze: Zum einen gibt es die Möglichkeit der sogenannten „Monotherapie“, bei der nur Östrogene zum Einsatz kommen. Zum anderen werden bei der „Kombinationstherapie“ die Hormone Östrogen und Gestagen kombiniert. Beide Therapieansätze tragen dazu bei, den abfallenden Östrogenspiegel, welcher die Hitzewallungen auslöst, zu erhöhen und dadurch die Beschwerden zu lindern.

Solche Hormonpräparate sind heutzutage in verschiedensten Ausführungen erhältlich, zum Beispiel als

  • Tabletten,
  • Cremes sowie Gele,
  • Pflaster,
  • Nasensprays
  • und Zäpfchen.

Zudem können die Hormone auch durch eine Spritze injiziert werden. Dem positiven Effekt der Hormonersatztherapie steht allerdings ein erhöhtes Risiko für beispielsweise Thrombose oder Brustkrebs gegenüber. Um die Risiken und Nebenwirkungen weitestgehend zu minimieren, ist eine umfassende ärztliche Beratung unabdingbar. Der Arzt kann das bestgeeignete Hormonpräparat verschreiben und die Behandlungsdauer individuell auf die Patientin abstimmen.

Mit der Kraft der Natur gegen Wechseljahre

Naturheilverfahren sind eine andere Möglichkeit bei Wechseljahresbeschwerden, so beispielsweise die Phytotherapie und die Traditionelle Chinesische Heilmedizin. Auf Phytopharmaka, also Naturarzneimittel, wird vor allem dann zurückgegriffen, wenn zunächst auf Präparate mit chemischen Wirkstoffen verzichtet werden soll. Besonders beliebt sind Extrakte der Traubensilberkerze, welche einen hohen Bestandteil an pflanzlichen Östrogenen aufweisen.

Was noch hilft bei Wechseljahresbeschwerden sind Heilpflanzen wie beispielsweise

  • Salbei,
  • Frauenmantel,
  • Schafgarbe,
  • Rotklee
  • und Soja.

Diese werden verwendet, um Hitzewallungen in den Wechseljahren zu bekämpfen. Ebenfalls beliebt ist Johanniskraut, das zudem stimmungsaufhellend bei psychischen Beschwerden in den Wechseljahren wirkt. Bei der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) steht der Einklang von Körper, Geist und Seele im Vordergrund. Stress, Schlafmangel und ungesunde Ernährung sollten vermieden werden, um das Gleichgewicht nicht zu stören. Des Weiteren kommen im Zusammenhang mit Wechseljahresbeschwerden Akupunktur und chinesische Heilkräuter zum Einsatz.

Nach der Einnahme von Naturheilmitteln und Heilpflanzen verspüren Frauen teilweise eine Linderung Ihrer Beschwerden. Allerdings sind diese Behandlungsmöglichkeiten noch nicht allgemein wissenschaftlich bestätigt – eine Langzeitwirkung hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit liegt bislang nicht vor.


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Was hilft noch gegen Wechseljahre? Physikalische Therapien und Medikamente

Neben den pflanzlichen Mitteln werden noch andere Möglichkeiten einer sanften Behandlung angeboten. Bei Hitzewallungen sollen beispielsweise Moorbäder helfen. Auch wechselwarme Fußbäder beziehungsweise Wechselduschen oder Teilgüsse einzelner Körperpartien können Linderung verschaffen.

Da Hitzeschübe in der Regel von Schweißausbrüchen begleitet werden, kann auch hier etwas getan werden. Diese Wechseljahresbeschwerden lassen sich mitunter durch Medikamente in den Griff kriegen. Mit Hilfe sogenannter Anticholinergika kann die Schweißproduktion beeinflusst werden, indem der für die Schweißbildung verantwortliche Botenstoff Acetylcholin gehemmt wird.

Fragen Sie Ihren Arzt, was noch bei Wechseljahresbeschwerden hilft

Hitzewallungen zählen zu den häufigsten Anzeichen für den Beginn der Wechseljahre. Die Phase der hormonellen Umstellung trifft die meisten Frauen etwa um das 45. Lebensjahr. Gewissheit kann der Frauenarzt verschaffen. Er wird Sie ausführlich zu Ihren vorliegenden Symptomen befragen und Sie anschließend gründlich untersuchen.

Da die Konzentration der Geschlechtshormone im Blut auch Auskunft über den Stand der Wechseljahre gibt, kann eine Blutuntersuchung durchgeführt werden, um beispielsweise die Höhe des Östrogenspiegels zu messen. Nach der Diagnose wird Ihr Arzt eine passende Therapie verordnen, die sich nach Schwere und Häufigkeit Ihrer Beschwerden richtet. Möchten Sie wissen, was Sie bei Wechseljahren noch tun können? Lesen Sie hier mehr über Mittel bei Hitzewallungen.

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