Ekkriner und apokriner Schweiß – Unterschiede

Die menschliche Duftnote

Wann fängt man an, unangenehm zu riechen? Der Körpergeruch von Babys und Kleinkindern wird in den meisten Fällen als sehr angenehm empfunden. Gegenüber den Erwachsenen haben kleine Kinder den großen Vorteil, dass sie, so lange keine volle Windel im Spiel ist, von Natur aus eigentlich nicht „stinken“.

Erwachsene und Babys schwitzen unterschiedlich

Diese Tatsache liegt unter anderem in den Schweißdrüsen begründet, von denen es zwei Typen gibt: die ekkrinen und die apokrinen Drüsen. Während die ekkrinen Schweißdrüsen hauptsächlich mit der Kühlung der Haut beschäftigt sind, übernehmen die apokrinen Drüsen die Geruchskommunikation zwischen den Geschlechtern und werden deshalb umgangssprachlich auch Duftdrüsen genannt. Sie bilden sich erst in der Pubertät aus und werden hormonell gesteuert.

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Der typische Schweißgeruch entsteht bei der bakteriellen Zersetzung der beiden Drüsenflüssigkeiten in Verbindung mit dem auf der Haut vorhandenen Talg. Allerdings enthält das Sekret der apokrinen Schweißdrüsen einige Inhaltsstoffe, die in Kombination mit den jeweiligen Schweißzersetzenden Bakterien auf der Hautoberfläche zu unangenehmen Gerüchen führen können. Da wie erwähnt die Duftdrüsen erst in der Pubertät aktiviert werden, fehlt kleinen Kindern das geruchsintensive Sekret und sie riechen länger "frisch".

Schweißgeruch bei den unterschiedlichen Altersstufen

Baby und Kleinkind

Bei Babys und kleinen Kindern sind die apokrinen Schweißdrüsen noch nicht ausgebildet. Diese Duftdrüsen oder vielmehr die bakterielle Zersetzung des apokrinen Schweißsekretes sind hauptverantwortlich für den typisch stechenden Schweißgeruch. Aus diesem Grund duften Babys – im Vergleich zu anderen Altersgruppen – sehr angenehm. Und über diesen typischen Babygeruch geraten nicht nur die Mütter der Kleinkinder ins Schwärmen. Viele Erwachsene nehmen das Duftbild positiv wahr.

Teenager in der Pubertät

Spätestens wenn die Pubertät einsetzt, spielen die Hormone verrückt. Das betrifft auch die apokrinen Duftdrüsen, die hormonell angesteuert werden. Im Teenageralter wird diese Art der Schweißdrüsen in „Betrieb genommen“. Manchmal kann es durch hormonelle Unstimmigkeiten gerade im Teenageralter zu extrem unangenehmen Geruchsbildungen des apokrinen Sekretes kommen. Dann kann auch schon der frische Schweiß streng riechen (Krankheitsbild: Bromhidrosis).

Erwachsene

Im Erwachsenenalter sind die Duftdrüsen voll ausgebildet. Über den Schweiß werden Duftstoffe ausgeschieden, die mitunter bei der Partnerwahl stimulierend wirken können. In wissenschaftlichen Studien kommt man immer öfter zu dem Ergebnis, dass der Eigengeruch eines Menschen bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle spielt.

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