Körpertemperatur und Schwitzen

Thermostat Mensch

Bei einem gesunden Menschen beträgt die normale Körperkern-Temperatur zwischen 36 und 37 Grad Celsius. Allerdings kann dieser Wert leicht schwanken, weil eine Vielzahl von innerlichen und äußerlichen Faktoren Einfluss nimmt. Grundsätzlich versucht der menschliche Organismus, den Idealwert von zirka 37 Grad Celsius zu halten. Dies ist über das gekonnte Zusammenspiel zwischen Wärmebildung und Wärmeabgabe möglich.

Die durchschnittliche Körperkerntemperatur des Menschen liegt zwischen 36 und 37 Grad Celsius

Es gibt zwei Möglichkeiten, durch die Körperwärme hauptsächlich entsteht: Durch den Stoffwechsel der inneren Organe und durch Muskelarbeit. Die dabei produzierte Wärme muss reguliert werden. Sonst käme es zu einem konstanten Anstieg der Temperatur, bei dem der Mensch irgendwann kollabieren würde.

Selbst wenn der Mensch schläft und sich der Stoffwechsel im Ruhezustand befindet, entsteht Wärme. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie der Körper eine Überhitzung vermeidet. Mit diesen Mechanismen kann die Temperatur ausbalanciert werden:

Mechanismus 1 – Verdunstungskälte

Ausgeschiedene Körperflüssigkeit (Schweiß) verdunstet auf der Haut und reguliert damit den Wärmehaushalt.

Mechanismus 2 – Wärmestrahlung

Über die Haut wird Wärme an die Umgebungsluft abgegeben. Der Mensch kann zusätzlich aktiv darauf Einfluss nehmen: Abhängig von den Textilien, die er trägt, kann er passend zur Außentemperatur einen Beitrag zur Regulation leisten.

Mechanismus 3 – Wärmeströmung (Konvektion)

Ableitung von Wärme durch Luft: Die Luftschicht, die direkt mit der Haut Kontakt hat, wird erwärmt. Bei einem Abtransport der Luft (Bewegung, Zugluft), geht die Wärme verloren.

Mechanismus 4 – Wärmeleitung (Konduktion)

Regulation der Temperatur mit Hilfe der Blutströmungen: Weiten sich die Blutgefäße, gibt der Körper Wärme ab. Im Gegenzug hält der Körper bei einer Gefäßengstellung Wärme zurück.


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Regulierung der Körpertemperatur: Thermostat des Menschen

Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark messen die Temperatur ständig, um sie konstant zu halten. Über 30.000 Temperaturfühler (Thermorezeptoren) in der Haut unterstützen sie dabei. Als eine Art Thermostat fungiert dabei das vegetative Nervensystem: Die Zellen senden die Signale an das System, das die Produktion von Wärme und den Wärmeaustausch mit der Umgebung reguliert. Dabei wird die Temperatur ständig „gemessen“ und die aktuelle Körpertemperatur (Ist-Wert) mit der idealen Körpertemperatur (Soll-Wert) verglichen.

Bewegung und Nahrung

Jede Bewegung der Muskeln benötigt Energie. Bei der Verbrennung von Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Fett und Eiweißen produziert der Körper diese Energie. Allerdings entsteht bei der Verbrennung auch innerkörperliche Wärme. Ein Austausch der Wärme erfolgt beispielsweise über das Blut und das Gewebe zwischen Körperkern und Körperschale. So wird die Wärme von innen nach außen transportiert. Wenn sich die Blutgefäße in der Haut (Kapillargefäße)erweitern, fließt mehr Blut hindurch. Typische Zeichen hierfür sind eine leicht erwärmte Haut, die zudem gerötet ist. Die Haut strahlt die Wärme ab.

Schwankungen der Körpertemperatur

Die Temperatur kann während des Tages um ein Grad Celsius schwanken. In den Morgenstunden, gegen 5:00 bis 6:00 Uhr liegen meistens die niedrigsten Werte. Nachmittags von 16:00 bis 17:00 Uhr sind die Temperaturen oft am höchsten. Probleme entstehen erst, wenn die normale Körperkern-Temperatur stark unter- oder überschritten wird. Klimatische Extremsituationen wie Hitze und Kälte, sportliche Aktivitäten, schwere körperliche Arbeit, Bekleidung und psychische Auslöser wie Aufregung und Stress beeinflussen die Körpertemperatur sehr.

Physiologische Auslöser:

  • Aufregung
  • Bewegung
  • Hitze
  • Kälte
  • Alter
  • Kleidung
  • Gewohnheiten
Pathologische Auslöser:

  • Austrocknung
  • Stoffwechselkrankheiten
  • Störung der Wärmebildung und Wärmeleitung

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Temperatur-Tabelle

Dem Körper sind Grenzen gesetzt, auch in puncto Temperaturen. Es gibt Richtwerte und Grenzen, die nicht unter- oder überschritten werden sollten. Ansonsten kann es schlimmstenfalls zu starken gesundheitliche Konsequenzen kommen oder bei einer Körpertemperatur über 40 °C sogar zum Tode führen. Die Temperatur-Obergrenze des Überlebens liegt bei knapp 43 °C, die untere Grenze bei zirka 27 °C. Bei Kindern kann es besonders bei einer erblich bedingten Veranlagung zum Auftreten von Fieberkrämpfen kommen, wenn eine Temperatur von über 38,5 °C erreicht wird. Allerdings ist dabei der rasche Temperaturanstieg das Problem und kann krampfauslösend sein.

TemperaturErgebnis
bis 27 °CUnterste Grenze bis zum Tod
33 °CUnterkühlung (Hyperthermie)
35 °CUntertemperatur
35,2 - 37,4 °CNormaltemperatur (afebril)
37,5 - 38,0 °Cerhöhte Temperatur (subfebril)
38,1 - 38,5 °Cleichtes Fieber (febril)
38,6 - 39,0 °CFieber
39,1 - 39,9 °Chohes Fieber
40,0 - 42 °Csehr hohes Fieber (hyperpyretisches Fieber)
42 °CKreislaufversagen
ab 42,6 °CTod durch Denautierung von Proteinen und Enzymen
Die durchschnittlichen Körpertemperaturen eines erwachsenen Menschen gemessen in Grad Celsius. Beginnend mit der möglichen Untergrenze bis hin zur Obergrenze.

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