Fußschweiß

Schweißfüße

Ein Gast zieht in der Regel brav die Schuhe aus, wenn er eingeladen wird. Doch vor allem im Sommer ist dies einigen Menschen sehr unangenehm. Fast ein Drittel der Deutschen klagt über Schweißfüße – und feuchte Tapser auf dem Wohnungsboden machen nicht gerade einen guten Eindruck, ganz zu schweigen von dem Geruch, den die „Stinkfüße“ verbreiten können. Aber was sind die Ursachen und was tun gegen Schweißfüße?

Krankhaftes Schwitzen unter den Fußsohlen

Schweißfüße, medizinisch bezeichnet als Hyperhidrosis Plantaris, sind neben der Hyperhidrosis Palmaris (Schweißhänden) und der Hyperhidrosis Axillaris die am häufigsten verbreitete Form von übermäßigem Schwitzen. Die Füße können dabei triefend nass werden und eine Durchfeuchtung des Schuhwerks nach sich ziehen. Manchmal entstehen durch den Fußschweiß Risse in der Haut und die Fußsohlen und die Zwischenräume der Zehen können schneller von Infektionen wie Fußpilz betroffen sein.

Was sind die Ursachen von Schweißfüßen?

Vor allem bei sportlichen Aktivitäten oder hohen Temperaturen schwitzen wir unter den Achseln, am Rücken, an den Händen – und eben auch an den Füßen. Dort befinden sich etwa vier Millionen Schweißdrüsen, die ein wässriges Sekret produzieren können. Dabei ist Schwitzen an sich nichts Schlimmes, sondern eine überlebenswichtige Funktion. Denn Schwitzen ist eine Art natürliche Klimaanlage des Menschen. Durch das Verdunsten des Schweißes, wie des Fußschweißes, wird der Körper abgekühlt und somit die Körpertemperatur reguliert.

Woher kommt der charakteristische „Käsefuß“-Geruch?

Schweißfüße werden umgangssprachlich häufig als Käse- oder Stinkfüße bezeichnet, da sie einen übelriechenden Geruch ausströmen können. Frischer Fußschweiß ist genau genommen jedoch geruchsneutral. Erst durch die Zersetzung mit Bakterien entwickeln Schweißfüße ihren charakteristisch ranzigen Geruch. Vor allem im Sommer staut sich in geschlossenen Schuhen oft die Hitze – das feuchtwarme Milieu stellt eine ideale Bedingung für Bakterien dar.

Was tun gegen Schweißfüße?

Wer an Schweißfüßen leidet, kann selbst einige Maßnahmen ergreifen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Probieren Sie folgende Tipps aus:

1. Wahl von Schuhen und Socken ist entscheidend

Im Sommer sind insbesondere Schuhe ein wesentlicher Faktor, der Fußschweiß begünstigen kann. Am besten sollten Sie bei hohen Temperaturen offene Schuhe tragen, damit die Füße besser „atmen“ und der Schweiß verdunsten kann. Falls Sie dennoch geschlossene Schuhe bevorzugen, sollten Sie zumindest Schuhe mit atmungsaktivem Material wie Leder wählen. Bei Schuhen aus Plastik sind hingegen Schweißfüße programmiert. Wer im Sommer nicht auf Socken verzichten mag, sollte zumindest Socken aus Baumwolle und nicht aus Synthetik anziehen.

2. Fußbäder gegen Schweißfüße nehmen

Ein altbewährtes Mittel gegen Schweißfüße sind Fußbäder, um Bakterien den Kampf anzusagen und die Füße wieder duften zu lassen. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, was Sie in Ihr Wasser geben können:

  • Natron: Das Allzweckhausmittel Natron kann auch gegen Fußschweiß helfen. Da sich Bakterien vor allem in saurem Milieu wohlfühlen und Natron den pH-Wert der Haut leicht erhöht, das heißt in basisches Milieu bringt, blockiert ein Fußbad mit Natron die Ansammlung von Bakterien an den Füßen. Für ein solches Fußbad sollten zwei Esslöffel Natron in zwei Liter warmem Wasser aufgelöst und die Füße etwa 30 Minuten eingeweicht werden.
  • Salbei: Ein tägliches Fußbad in Salbeitee verringert ebenfalls unangenehmen Fußgeruch. Der Salbeipflanze wird nachgesagt, die Aktivierung der Schweißdrüsen zu regulieren. Salbei kann übrigens auch innerlich – in Form von Tees oder Bonbons – gegen Schweißfüße helfen.
  • - Anzeige -

    salbei curarina

    - Anzeige -

    salbei curarina

  • Lavendelöl: Angenehmen Duft für die Füße bringen ebenfalls einige Tropfen Lavendelöl im Fußbadwasser. Zudem wirkt Lavendel natürlich antibakteriell.
  • Essig: Ebenso kann Essig Bakterien bekämpfen. Mischen Sie ein Drittel Apfelessig mit zwei Dritteln lauwarmem Wasser und baden Sie Ihre Füße für circa 15 Minuten darin.
  • schwarzer Tee: Eine weitere mögliche Zugabe ist schwarzer Tee. Denn dieser enthält Gerbstoffe, die die Bakterien ebenfalls abtöten können. Geben Sie dafür fünf Beutel Tee in zwei Liter heißes Wasser, lassen Sie es etwas abkühlen und Ihre Füße für etwa 20 Minuten darin baden.

Nach dem Fußbad sollten Sie Ihre Füße gründlich abtrocknen, bevor Sie Socken oder Schuhe anziehen.

3. Schuhe desinfizieren

Wenn Sie mit sauberen Füßen in bereits muffelige Schuhe steigen, müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie schnell Schweißfüße bekommen. Sie sollten Ihre Schuhe im Sommer stets gut auslüften und einmal die Woche mit einem Desinfektionsspray einsprühen, um Bakterien abzutöten.

4. Deo und Puder für die Füße

Nicht nur für die Achseln gibt es Deodorants und andere Pflegeprodukte, sondern auch für die Füße. Deos, Puder oder Lotionen, die Aluminiumchlorid enthalten, verstopfen die Schweißdrüsen und reduzieren somit die Schweißproduktion – und sorgen meist gleichzeitig für einen guten Duft.

Ärztliche Behandlung von Schweißfüßen

Helfen diese Tipps nicht gegen Ihr Schweißfüße-Problem, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, da übermäßiges Schwitzen in seltenen Fällen ein Begleitsymptom ernsthafter Ursachen sein kann wie eine Überfunktion der Schilddrüse oder eine Stoffwechselkrankheit. Der Arzt kann bei krankhaftem Fußschweiß noch weitere Therapieverfahren vorschlagen. Als Möglichkeiten kommt beispielsweise eine Behandlung mit Medikamenten oder eine Botoxbehandlung infrage.

Pure Pflanzenkraft von SALBEI® CURARINA entdeckenAnzeige >>

Übermäßiges Schwitzen nur an bestimmten Stellen >>

Hilfe gegen Schweißfüße >>