Bromhidrose – Extremer Schweißgeruch

Frau hält sich die Nase zu aufgrund von stark riechendem Schweiß, auch Bromhidrose genannt.

Die Bromhidrose ist in erster Linie am markanten Schweißgeruch zu erkennen. Besonders in der Pubertät können Jugendliche mit der Geruchs-Problematik konfrontiert werden. Die Bromhidrose hat in den sogenannten apokrinen Schweißdrüsen (Duftdrüsen) ihren Ursprung. Erst in der Pubertät reifen jene Drüsen mit Hilfe von Sexualhormonen vollends aus, wobei dann die Bromhidrose eine mögliche Begleiterscheinung sein kann.

In vielen Fällen sind die (apokrinen) Schweißdrüsen unter den Achseln, beziehungsweise die Zersetzung der apokrinen Flüssigkeit für die penetrante Duftnote verantwortlich. Die hohe Schweißtranspiration im Achselbereich „feuert“ die Bromhidrose an. Am Anfang ist der apokrine Schweiß noch geruchslos. Aber in der Folge bildet sich ein intensiver Geruch, weil Bakterien auf der Hautoberfläche das Sekret zersetzen.

Je nachdem welche Mikroorganismen den Schweiß sezieren, entstehen Abbauprodukte (Fettsäuren, Ammoniak) die streng riechen. Die Bromhidrosis tritt zumeist im axillären Bereich auf, weil dort das Vorkommen der apokrinen Duftdrüsen besonders hoch ist. Die apokrinen Schweißdrüsen nehmen ihre Funktion in der Pubertät auf und deshalb macht sich zu dieser Zeit auch eine Bromhidrose zum ersten Mal bemerkbar. In den meisten Fällen sind Bromhidrotiker auch von einer Hyperhidrose betroffen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen der Erkrankung: die apokrine und die ekkrine Bromhidrose. Bei der zweiten Variante sind die ekkrinen Schweißdrüsen verantwortlich für die gesundheitlichen Probleme und die Bromhidrose kann schon in der Kindheit einsetzen. Betroffen von einer ekkrinen Bromhidrose sind meistens die Füße. Das ständige Schwitzen verursacht eine dauerhafte Durchfeuchtung der Fußsohlen. Mit dem Abbau des Keratins der Hornhaut entstehen kurzkettige Fettsäuren und damit auch ein unangenehmer Körpergeruch. Die ekkrine Bromhidrose die durch eine Störung des Stoffwechsels hervorgerufen wird, ist eine weitere mögliche Variante. Der übelriechende Schweiß kann in einem solchen Fall auch am ganzen Körper (generalisiert) auftreten. Die Stoffwechselerkrankungen können erblich bedingt sein.

Hoher Leidensdruck bei Bromhidrose

Für Betroffene ist der Leidensdruck sehr hoch. Der krankhafte Körpergeruch auf Grund einer Bromhidrose kann zur Isolation führen. Viele Menschen empfinden eine streng riechende Person als unangenehm. Der negative Körpergeruch wird oft auf ein (nicht vorhandenes) Hygieneproblem geschoben und das führt zu weiterer Abgrenzung. Ebenso gehen Bromhidrotiker vorsichtshalber auf Distanz zu ihren Mitmenschen, damit sie nicht in für sie ungünstige Situationen geraten. Scham und Hilflosigkeit sind an der Tagesordnung. Bromhidrose ist nicht unbedingt ein bekanntes Krankheitsbild und deshalb auch für den Betroffenen im ersten Moment schwer einzuordnen. Eine Therapie kann jedoch Geruchsprobleme effizient minimieren.

Therapie und Behandlung gegen den Geruch

Lokalisiert sich die Bromhidrose vornehmlich im Bereich der Achseln oder Füße, werden diese Körperstellen in den therapeutischen Fokus des Arztes rücken. Bei der Diagnostik werden aber alle Aspekte untersucht, die als Auslöser in Betracht kommen. So kann ausgeschlossen werden, ob es sich beispielsweise um eine erbliche Stoffwechselstörung handelt.


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Hilfreiche Tipps bei einer Bromhidrose

Neben einem geeigneten medizinischen Therapieweg, gibt es ein paar Maßnahmen die die Auswirkungen der Bromhidrose eindämmen.

  • Man sollte besonders auf die körperliche Hygiene achten und nach Möglichkeit antibakterielle Waschlotionen benutzen. Dabei allerdings Seifen benutzen die den pH-Wert der Haut schonen und diese nicht angreifen. Das ist wichtig, weil sich im Zweifel Bromhidrotiker wegen dem penetranten Körpergeruch öfter waschen werden als der Durchschnitt. Bakterien soll dadurch der (Schweiß-)Nährboden entzogen werden.
  • Deodorants und Adstringentien benutzen, denn die verfügen über eine antibakterielle Wirkung. Das schränkt die „verursachenden“ Mikroorganismen ebenfalls ein.
  • Auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten. Zudem nehmen auch Nahrungsmittel Einfluss auf das Geruchsbild, wie zum Beispiel Zwiebeln und Knoblauch. Der Verzicht auf schweißtreibende Genussmittel (Kaffee, scharfe Gewürze oder auch Alkohol) ist sinnvoll. Dadurch wird die Transpiration nicht zusätzlich angeregt.
  • Bei Achselschweiß die Haare unter den Achseln entfernen. So können sich weniger Bakterien ansiedeln.

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