Schwitzen – Eine wichtige Körperfunktion

Die Klimaanlage des Körpers

Jeder Mensch schwitzt: Dies ist ein natürlicher Vorgang und gleichzeitig ein wichtiger Schutz für den Körper. Die wichtigste Funktion des Schwitzens ist die Kontrolle des Wärmehaushaltes. Mit der sogenannten Thermoregulation wird eine Überhitzung verhindert.

zu viel Magensäure verursacht lästige Symptome

Die ausgeschiedene Körperflüssigkeit (Schweiß) verdunstet auf der Hautoberfläche. Dieser lebensnotwendige Mechanismus stabilisiert bei Hitze di­e Körpertemperatur mit einem gesunden Normalwert. Schweiß besteht zu über 90 Prozent aus Wasser, sodass die Verdunstung auf der Haut für Abkühlung sorgt. Wie viel man schwitzt, hängt von den spezifischen Charakteristika jedes Einzelnen ab. Die Menge ist somit von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Die Schweißdrüsen sondern dabei täglich bis zu knapp über einen Liter Schweiß ab. Insgesamt besitzt ein Mensch zwischen zwei und vier Millionen dieser Drüsen.

Arten von Schweißdrüsen

Die Schweißdrüsen werden in zwei verschiedene Typen unterteilt: Die ekkrinen und apokrinen Schweißdrüsen. Für die Thermoregulation sind die ekkrinen Schweißdrüsen zuständig. Ihre apokrinen Partner fungieren als Duftdrüsen und produzieren Pheromone (Geruchsbotenstoffe). Vermutlich kommt ihnen damit eine wichtige Funktion bei der Wahl der Sexualpartner zu. Neben visuellen Anreizen kann nämlich die Geruchswahrnehmung eine potentielle Rolle in der Verhaltens- und Fortpflanzungsbiologie spielen.

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Steuerung der Schweißdrüsen

Die Schweißdrüsen werden vom Nervensystem gesteuert und die Nerven reagieren auf Reize. Werden diese Reize aktiviert, kommt man wortwörtlich ins Schwitzen . Auslöser können sein:

  • Körperliche Anstrengung (z.B. bei der Arbeit oder beim Sport)
  • Krankheit (z. B. Fieber)
  • Psyche (z. B. Emotionen)
  • Hormone (z. B. in den Wechseljahren)
Die Fehlfunktion des Schwitzens, wenn die Sekretausscheidung über das physiologische und normale Maß hinaus geht, nennt man Hyperhidrose , im Volksmund auch als „krankhaftes Schwitzen“ bekannt. Aus Scham ist für viele Menschen die Hyperhidrose ein Tabuthema. Die vermehrte Schweißproduktion ist jedoch kein rein kosmetisches Problem oder hat gar etwas mit Hygienemangel zu tun. Vielmehr handelt es sich um eine Krankheit, für die Ärzte nach einer individuellen Beurteilung (Anamnese) des Patienten und seiner Krankheitsgeschichte geeignete Therapien einleiten können.

Hyperhidrose: Schwitzen als Krankheit

Schwitzen dient der Kühlung des Organismus und ist eine natürliche Körperfunktion. Gesteuert wird der Vorgang durch die Abgabe von Schweiß, ausgelöst durch das vegetative Nervensystem , das auf Reize reagiert. Verdunstet die ausgeschiedene Körperflüssigkeit auf der Haut, kühlt die Oberfläche ab und reguliert damit die Körpertemperatur. Tritt das Schwitzen als Krankheit auf, spricht man von der Hyperhidrose (lateinischer Name: Hyperhidrosis). Das System zur Steuerung der Körpertemperatur läuft dann auf einem zu hohen Niveau ab und verursacht die Überproduktion von Schweiß. Das Schweißsekret ist zunächst geruchlos und klar. Erst auf der Haut bildet sich der typische Schweißgeruch, weil dort vorhandene Bakterien das Sekret zersetzen (Abbau in die Bestandteile).

Betroffene Körperstellen

Die Hyperhidrose ist die krankhafte Form des Schwitzens. Jede Zone des Körpers kann betroffen sein (krankhaftes Schwitzen am ganzen Körper=generalisierte Hyperhidrose). Meistens lokalisiert sich die Hyperhidrose allerdings in begrenzten Bereichen (krankhaftes Schwitzen an bestimmten Körperstellen = fokale Hyperhidrose). An diesen Stellen kommt die fokale Hyperhidrose verhältnismäßig oft vor:





Das übermäßige Schwitzen stellt für die Betroffenen im Alltag oft eine psychische Belastung dar, weil sich die Folgen der Transpiration nur schwer oder mit viel Aufwand verbergen lassen. Darüberhinaus kann die Hyperhidrose zu Folgeerkrankungen führen, wie etwa zu Hautinfektionen.

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