Geschlechtsunterschied beim Schwitzen: Männer schwitzen stärker

Der weibliche Körper schwitzt nicht so stark

Frauen und Männer schwitzen unterschiedlich stark

Männer kommen einfach schneller und stärker ins Schwitzen als Frauen. Aber ist es tatsächlich das Geschlecht, das darüber entscheidet, wie schnell und wie viel ein Mensch bei Anstrengung schwitzt?

Wissenschaftler um den japanischen Forscher Yoshimitsu Inoue haben einen möglichen Geschlechtsunterschied beim Schwitzen jetzt experimentell untersucht.

Ergebnis: Frauen schwitzen tatsächlich weniger und später. Da der weibliche Köper weniger Wasser enthält, schützt er sich durch weniger Schwitzen vor Austrocknung.

Die Schweißproduktion

Die Wissenschaftler von der Osaka International University haben in ihrer Untersuchung berücksichtigt, dass trainierte Menschen schneller ins Schwitzen kommen als untrainierte. An dem einstündigen Versuch nahmen deshalb acht männliche Sportler, neun untrainierte Männer, sowie zehn Frauen mit guter Fitness und zehn unsportliche Frauen teil. Alle Teilnehmer strampelten im Namen der Wissenschaft auf einem Hometrainer bei verschiedenen Belastungsstufen. Gleichzeitig herrschte eine Raumtemperatur von 30 Grad.Die Forscher maßen bei den Probanden, ab wann und wie viel sie schwitzten.


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Schwitzen bei Männern: Testosteron lässt den Schweiß strömen

Nach dem Experiment wurde deutlich, dass sowohl die trainierten als auch die untrainierten Männer, im Vergleich zu den Frauen, schneller und stärker das körpereigene Kühlsystem ankurbelten. Ein wichtiger Faktor dabei ist, nach Ansicht der Wissenschaftler, das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Andererseits bestätigte sich, dass jeweils die sportlichen Teilnehmer gegenüber den weniger Geübten, unabhängig vom Geschlecht, schneller sowie effektiver schwitzten und damit ihren Körper vor Überhitzung schützten.

Evolution: Für die Jagd hielten sich Männer durch starkes Schwitzen fit

Warum Männer anders als Frauen schwitzen, sieht Inoue in der geschlechtsspezifischen Entwicklungsgeschichte der Menschen begründet: „Der weibliche Körper hat einen geringeren Wasseranteil als der männliche, dadurch entsteht bei Frauen schneller ein Wassermangel.“ Indem sie ihre Schweißproduktion geringer halten, schützen sich Frauen besonders bei Hitze davor auszutrocknen, so der Forscher weiter im Fachmagazin „Experimental Physiology“. Männer hingegen hätten ursprünglich den Tag auf der Jagd verbracht und sich für die Stunden während Anstrengung mit starkem Schwitzen kühl und fit gehalten. (N.H.)

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