Antitranspirant – Wirksamkeit durch Aluminiumchlorid

Aluminiumsalze in der lokalen Anwendung bei leichter Hyperhidrose

Ein Mittel der Wahl in der lokalen Therapie der Hyperhidrose sind Metall-, insbesondere Aluminiumsalze. Sie werden in geringer Konzentration von zirka 2 % vielen handelsüblichen Deodorantien beigemischt.

Bei krankhaftem Schwitzen sind wesentlich höhere Konzentrationen von 5 % bis 30 % erforderlich, um effektiv Abhilfe zu schaffen. Besonders gut wirken sie dann bei axillärer Hyperhidrose (vermehrtes Schwitzen unter den Achselhöhlen), weniger dagegen bei Hand- und Fußschweiß.

Dort ist eine höhere Konzentration erforderlich. Für die Hand- und Fußflächenbehandlung gibt es auch spezielle Puder, die Aluminiumsalze enthalten. Die am häufigsten verwendete Verbindung bei Antitranspirantien ist Aluminiumchlorid-Hexahydat.

Kleiner Tipp am Rande: Aluminiumsalze greifen, vor allem in höheren Konzentrationen, Textilien an. Es ist daher ratsam, nach dem Auftragen der Substanz, nicht unbedingt das Lieblings-T-Shirt oder die wertvollste Bekleidung zu tragen.


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Antitranspirantien – Korken auf die Schweißdrüsen

Deoflaschen mit Aluminium-Salzen gegen Schwitzen

Aluminiumsalze bilden mit körpereigenen Substanzen Pfropfen, die die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen verstopfen. Aluminiumsalz-Antitranspirantien müssen anfangs in aller Regel mehrfach täglich aufgetragen werden, am wirkungsvollsten abends vor dem Einschlafen. Dann kann die versiegende Schweißproduktion die Aluminiumsalze nicht mehr aus den Ausführungsgängen spülen, so dass sich Pfropfen bilden.

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Leicht und individuell anzuwenden, wirkungsvoll vor allem bei Achselschweiß (axillärer Hyperhidrose). Bei regelmäßiger Anwendung über etwa vier Wochen reduziert sich die Schweißmenge durchschnittlich um knapp ein Drittel. Aluminiumsalze wirken sehr hautreizend, sie brennen und jucken nach dem Auftragen, manchmal so stark, dass dies zum Abbruch der Anwendung führen kann. Nach längerfristiger Anwendung können durch Aluminiumsalzpräparate auch Ekzeme entstehen, die vom Hautarzt behandelt werden müssen.

Achtung: Wegen der starken Hautreizung sollte nach dem Rasieren der Achselhaare zwei bis drei Tage auf das Auftragen von Aluminiumpräparaten verzichtet werden, um die empfindliche Achselhaut nicht zusätzlich zu belasten.

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