Hautleitwert und Evaporimetrie

Zustand der Haut

Neben den klassischen Testverfahren kann der zuständige Arzt noch auf zwei weitere Möglichkeiten zurückgreifen, um den Therapieerfolg oder auch -misserfolg zu überprüfen. Der Minor-Test und die Gravimetrie helfen in erster Linie das Ausmaß und die Lokalisation des krankhaften Schwitzens zu belegen. Die Evaporimetrie (g/hm²) und die Bestimmung des Hautleitwertes hingegen können gut Hinweise geben, ob eine Heilung oder Verbesserung des Schwitzproblems eingetreten ist. Rein technisch gesehen zählen sie jedoch auch zu den qualitativen Testmethoden.

Die Evaporimetrie

Ein Arzt bereitet das Evaporimetrie Verfahren auf seinem Tablet vor

Bei dem Verfahren der Evaporimetrie (lat.: evaporare=ausdünsten; gr.: metros=Maß) wird mit einem speziellen Feuchtigkeitsmessgerät der Wasserverlust gemessen, der über die Haut austritt. Dieser Wasserverlust setzt sich zusammen aus Schweiß und durch die Hautoberfläche diffundierendem Wasserdampf. Als normal gelten Werte bis 70 g/hm². Betroffene, die unter einer starken und übermäßigen Schweißabsonderung leiden, verlieren größere Mengen Wasser über die Haut.


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Messung des Hautleitwertes

Auch die Messung des Hautleitwertes kann wichtige Hinweise liefern. Die Ergebnisse der Messung geben Aufschluss darüber, ob die jeweilige Hyperhidrose-Therapien erfolgreich anschlagen. Der Hautleitwert ist umgekehrt proportional zum Hautwiderstand und zeigt die elektrische Leitfähigkeit der Haut an. Feuchte Haut leitet Strom besser als trockene Haut, hat also einen höheren Hautleitwert (gemessen in mSiev) und einen niedrigeren Hautwiderstand. Normal ist ein Wert von zirka 60 mSiev, Hyperhidrotiker kommen auf einen Wert bis 150 mSiev und mehr. Mit diesem Test lässt sich z.B. die Wirksamkeit der Iontophorese-Therapie belegen: Schlägt die Behandlung gut an, nimmt der Hautwiderstand zu, die Hautleitfähigkeit ab.

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