Gravimetrie

Testverfahren zur Messung der Schweißmenge

Feinwaage für die Gravimetrie zur Feststellung von Hyperhidrose.

Bei der Gravimetrie (lat.: gravitas=Schwere; -griech.: -metro= Maß) wird ein spezielles Papier auf das übermäßig schwitzende Hautareal aufgelegt. Über einen fest definierten Zeitraum verbleibt das Filterpapier auf der hyperhidrotischen Haut. Danach nimmt man es ab und durch Differenzmessung des Gewichts wird die aufgesaugte Schweißmenge in mg pro Zeitintervall festgestellt.

Die vom Filterpapier nach ein oder fünf Minuten (je nach Testmethode) aufgesaugte Schweißmenge lässt sich mit einer Feinwaage in einem medizinischen Labor messen. Dazu wird das mit Schweiß getränkte Filterpapier ausgewogen. Studien haben im Laufe der Zeit Richtwerte dokumentiert die zeigen, wo ungefähr die Schweißmenge bei einem gesunden Menschen und einem Hyperhidrose-Patienten liegen.


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Vorbereitung auf den Test

Der Gravimetrie-Test sollte in der Regel immer unter den gleichen standardisierten Bedingungen erfolgen. Dabei spielen die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit eine Rolle. Diese Umgebungsfaktoren beeinflussen die Schweißproduktion des Probanden (der Testperson) und sollten daher im Testraum angemessen reguliert sein. Außerdem sind Ruhephasen wichtig, damit der Patient optimal auf die Messung vorbereitet wird. Befindet sich der Betroffene beispielsweise in einer stressigen Situation, würden die Konsequenzen (höhere Absonderung des Schweißsekretes) das Gravimetrie-Ergebnis fälschlicherweise verändern.

Richtwert Schweißmenge

  • Als Richtwert für die Diagnose einer axillären Hyperhidrose (Achselschweiß) gilt allgemein ein Wert von mindestens 50 mg/min.
  • Bei einer palmaren oder plantaren Hyperhidrose (Hand- und Fußschweiß) liegt die Richtmenge bei 30 bzw. 20 mg/min.

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