Anticholinergika gegen Schwitzen
Medikamente bei Schweiß: die Wirkstoffe
Anticholinergika sind Medikamente die gegen übermäßiges Schwitzen eingesetzt werden können. Die Wirkweise zielte zunächst vornehmlich bei einer instabilen Blasenmuskulatur oder Blasenschwäche auf Abhilfe. Bekannt sind Anticholinergika auch unter dem Namen Spasmolytika oder Antispasmodika.
Mittlerweile haben die Medikamente aber auch Einzug gehalten in die Therapie gegen übermäßiges und starkes Schwitzen (Krankheit Hyperhidrose). Die Wirkweise von Anticholinergika setzt bei dem Botenstoff Acetylcholin an. Acetylcholin ist ein Neurotransmitter Botenstoff im Nervensysten. Durch ihn werden unter anderem die Schweißdrüsen zur Produktion von Schweiß aktiviert.
Neben den Auswirkungen auf die Schweißdrüsen unterdrücken Anticholinergika auch andere Nervenreize, beispielsweise die glatte Muskulatur betreffend. Bei vielen inneren Organen findet sich diese glatte Muskulatur wieder. Es handelt sich dabei um Muskulatur, die nicht willentlich beeinflusst werden kann.
- Bewerten
- Warum schwitze ich?
- Was ist Schweiß?
- Was sind Schweißdrüsen?
- Wo schwitze ich?
- Hyperhidrose
- Spezielle Schwitzprobleme
- Schwitzen stoppen
- Schwitzprobleme Alltag
- Essen und Ernährung
- Gesundheit und Vorsorge
- Schwindel und Schwitzen gleichzeitig
- Extremes Schwitzen im Frühling und Sommer
- Krankheitssymptom: Schwitzen im Schlaf
- Schwitzsprechstunde
- Homöopathie gegen Schwitzen
- Schwitzen in den Wechseljahren
- Akupunktur
- Anticholinergika
- Medikamente Schwitzen
- Nachtschweiß
- Schweiß: Geruch von Ammoniak
- Schweregrad Hyperhidrose
- Schwitzen am Kopf
- Schwitzhütte
- Wissen kompakt - Drüsen
- Anti-Schwitz-Laser
- Anzeichen erkennen
- Wellness und Sport
- Forschung und Entwicklung
- Reinigung und Bekleidung
- Infos für Teens
