Selbsthilfe bei starkem Schwitzen am Po

Mit pflanzlichen Mitteln, Abnehmen und speziellen Deos gegen den Schweiß

Starkes Schwitzem am Po belastet Männer und FrauenStarkes Schwitzen am Po ist Betroffenen peinlich. Denn eine übermäßige Schweißproduktion an dieser Stelle fällt auf und ist mit starken Vorurteilen behaftet. Schnell wird einem mangelnde Körperhygiene nachgesagt, wenn sich feuchte Flecken auf der Kleidung am Po abzeichnen oder sogar Schweißspuren auf Sitzgelegenheiten zurück bleiben. Dabei gibt es einfache Maßnahmen, um das Problem in den Griff zu bekommen.

 

Gerade sportliche Männer schwitzen manchmal in den Poritzen

Am Gesäß schwitzen gerade manchmal Männer, die gerne Sport treiben und auf ihr Äußeres achten. Trotz sorgfältiger Körperpflege kann es auch bei ihnen zu einem stechenden Schweißgeruch kommen, wenn das körpereigene Kühlungssystem speziell am Hinterteil auf Hochtouren arbeitet. Um die unangenehm riechenden Schweißabsonderungen am Po einzuschränken, sollte  diese Region  regelmäßig rasiert werden. Denn in der Körperbehaarung setzen sich bevorzugt Bakterien fest, die für den üblen Geruch bei der Schweißzersetzung verantwortlich sind.     

Betroffene, unter denen es natürlich auch zahleiche Frauen gibt, können weitere Maßnahmen ergreifen: Aus der Hausapotheke ist Salbei als schweißmilderndes Mittel bekannt. Wer den Intimbereich regelmäßig mit Salbeitee wäscht, kann das Schwitzen in den Poritzen einschränken. Auch durch die Anwendung als Getränk, reduziert der Tee die Schweißproduktion. Probeweise können Menschen, die stark schwitzen, auch heiße Getränke, Alkohol und scharfe Gewürze weglassen. Eine ausgewogene Ernährung ist grundsätzlich ratsam.  

 

Salbei, Bartflechte und Nelke pflegen die empfindliche Haut am Po

Wer ein Deo benutzen will, sollte beachten: Die Haut am Gesäß und im Schritt ist besonders sensibel. Zwar können Antitranspirante mit dem schweißhemmenden Wirkstoff Aluminiumchlorid grundsätzlich  an dieser Stelle angewandt werden, doch am besten eignen sich dafür Deos mit zusätzlichen natürlichen Wirkstoffen: Bartflechte und Nelke beugen Entzündungen vor, halten Bakterien in Schach und beruhigen die Haut. Salbei reduziert außerdem die Schweißproduktion.

Auch das Auftragen ist nicht ganz ohne: Am besten sollte der Deowirkstoff aus Tropfflaschen auf einen Wattebausch geträufelt werden, den man dann vorsichtig in der betroffenen Region auftupft. Denn der Reizstoff Aluminiumchlorid darf nicht mit den empfindlichen Schleimhäuten in Berührung kommen.

 

Abnehmen ist sinnvoll, damit nicht Haut auf Haut reibt

Wenn Menschen, die stark am Po schwitzen, ein paar Pfunde zu viel mit sich herum schleppen, ist Abnehmen angesagt. Fett lagert sich gerne am Po und an den Oberschenkeln an. Und wenn Haut auf Haut reibt, fördert das natürlich zusätzlich  die Produktion von Schweiß. Einen Trost können sich Betroffene, die von Natur aus mit einem kräftigen Gesäß und üppigen Oberschenkeln gesegnet sind, aber vor Augen halten: Mit ihrer „birnenförmigen“ Figur sind sie weniger anfällig für Herzkreislauferkrankungen als diejenigen, bei denen sich die Pfunde am Bauch sammeln.

Menschen, die unter Feuchtigkeit in der Poregion leiden, sollten das Angebot von Selbsthilfegruppen nutzen oder Foren im Internet aufsuchen, um sich auszutauschen. Sie erfahren dann nützliche Tipps und, vor allem, dass sie mit dem Schwitzen am Po nicht allein sind. (N.H.)

 

Bild: © Maksim Shmeljov - istockphoto.com

Author: admin
Stand: 14.07.2011