Jeder Mensch hat eine persönliche Duftnote: Die Zusammensetzung des Schweißes trägt ihren Teil dazu bei. Der menschliche Eigengeruch wird stark von der jeweiligen bakteriellen Flora auf der Haut beeinflusst. Es entstehen unterschiedliche Duftkomponenten, abhängig davon, welcher Bakterienstamm das frische Drüsensekret zersetzt.
Eben genau diese Zusammenstellung der Mikroorganismen schwankt von Mensch zu Mensch. Die Bakterien bauen vor allem die Fettsäuren ab, die als Bestandteil des Schweißes enthalten sind. Dabei werden die langkettigen Fettsäuren zu kürzeren Ketten verarbeitet. Daraus entsteht unter anderem Ameisen- oder Buttersäure, die für den typischen Schweißgeruch verantwortlich sind.
Bakterien kommen natürlicherweise auf der gesamten Hautoberfläche vor. Besonders gerne siedeln sie sich aber in einem feucht-warmen Milieu an. Dazu zählen der Achselbereich oder die Füße. Da in diesen Bereichen eine hohe Anzahl an schweißproduzierenden Drüsen zu finden ist, kann es unter den Achseln und an den Füßen auch schnell zu Geruchsbildung kommen. Auf behaarten Körperstellen findet man ebenso eine hohe Anzahl an Mikroorganismen, die den Abbau von Schweißbestandteilen fördern. Deswegen wird bei einer axillären Hyperhidrosis, sich die Haare unter den Achseln zu rasieren. Zusätzliche Faktoren, die den spezifischen Schweiß- und Körpergeruch ausmachen, sind der pH-Wert der Haut, eventuelle Krankheiten, Hormone, verschiedene Genuss- und Nahrungsmittel.
Der Schweißgeruch wird beeinflusst durch ...
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