Wenn Schweiß so unangenehm stark riecht, dass er Krankheitswert besitzt, spricht man von Bromhidrose (Bromhidrosis). Sie ist eine Sonderform der Hyperhidrose.
Betroffen vom übelriechenden Schweiß sind meistens Achseln, Füße oder die Leistenregion, wobei der Geruch nicht auf mangelnde Körperhygiene zurückzuführen ist.
Stark riechender Schweiß entsteht durch die Überproduktion von
Bei Bromhidrose riecht der Schweiß – je nach Zusammensetzung – säuerlich, ranzig, muffig bis stechend. Er belastet die Betroffenen stark.
Wer unter Bromhidrose leidet, braucht Nerven wie Drahtseile, um psychisch keinen Schaden zu nehmen, denn der Leidensdruck ist sehr hoch.
Von der Umwelt bekommen sie oft unterstellt, sich nicht genügend zu waschen oder kein Deo zu benutzen. Doch damit kann man der Bromhidrose nicht beikommen.
So ziehen sich Betroffene häufig aus dem Alltag zurück, haben kaum Freunde, vermeiden Menschenansammlungen, haben Probleme in Schule und Beruf. Sie werden ausgegrenzt und grenzen sich schließlich selbst aus. Depressionen sind eine häufige Folge.
Um dem vorzubeugen, sollten Betroffene frühzeitig einen Arzt ins Vertrauen ziehen. Eine Therapie kann Geruchsprobleme effizient minimieren.
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