Manchmal kann es vorkommen, dass der Schweiß nach Ammoniak riecht. Dieser unangenehme Schweißgeruch kann ein Warnzeichen des Körpers sein. Gerade beim Training oder Sport fällt der Ammoniak-Geruch besonders auf. Der Körper signalisiert damit: Hilfe, mein Kohlenhydratspeicher ist leer!
Beim Sport oder unter körperlicher Anstrengung wird die Schweißproduktion angekurbelt. Der
Schweiß enthält eine Vielzahl von unterschiedlichen Substanzen. Darunter befinden sich auch Eiweiße. Bakterien, die sich vor allem in der Achselhöhle oder an anderen Körperstellen befinden, bauen die Substanzen ab. Zersetzen Bakterien Proteine, produzieren sie dabei den unangenehmen Schweißgeruch.
Körpergeruch und Schweiß
Es hängt von vielen Faktoren ab, wie stark und wonach der Schweiß riecht. Beispielsweise verschiedene Kosmetikprodukte – wie eine Creme oder auch Parfüm – können in Verbindung mit Schweiß diesen negativ beeinflussen, weil die Geruchsintensivität erhöht wird. Nimmt man beim Sport verstärkt den starken Ammoniak-Geruch wahr, ist das ein erstes Warnzeichen.
Muskeln verbrennen Kohlenhydrate und Fette
Unter normalen Umständen verbrennen die Muskeln beim Sport Kohlenhydrate und Fette. Der Körper kann allerdings auch auf Aminosäuren zurückgreifen: Werden die Aminosäuren von den Muskeln als Brennstoff genutzt, trennt sich der Stickstoff aus den Molekülen der Aminosäure und wird dann in die Blutbahn abtransportiert. Im Blut wird der Stickstoff zunächst in Ammoniak verwandelt, später erst in Harnstoff.
Übler Geruch von Ammoniak im Schweiß
Riecht der Schweiß also stark nach Ammoniak, neigt sich der Kohlenhydratspeicher stark dem Ende entgegen. Deswegen essen viele Sportler vor oder nach einem Wettkampf viele Kohlenhydrate: Gerade Nudeln sind dabei gerne gesehene Kohlenhydrat-Lieferanten.
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Author: admin
Stand: 28.09.2010