Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
Wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Thema Hyperhidrose
Unter der „Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften“ (AWMF) sind 153 wissenschaftliche Fachgesellschaften aus allen Bereichen der Medizin vereinigt. Wichtige Aufgabe der Fachgesellschaften, die sich aus namhaften Wissenschaftlern des jeweiligen Fachgebietes zusammensetzen, ist es, Leitlinien für die Diagnostik und Therapie bestimmter Krankheitsbilder zu erarbeiten.
In diese Leitlinien fließt der aktuelle Forschungsstand auf dem jeweiligen Fachgebiet ein. Leitlinien sind für Ärzte rechtlich nicht bindend. Das bedeutet, dass Ärzte durchaus davon abweichend behandeln können.
Trotzdem: Leitlinien spiegeln den aktuellen wissenschaftlichen Stand wieder und werden in regelmäßigen Abständen vom Expertengremium der wissenschaftlichen Fachgesellschaft überprüft und auf den neuesten Stand gebracht. Entsprechend den Leitlinien behandelt zu werden, bietet dem Patienten ein Höchstmaß an Sicherheit, weil er gewiss sein kann, nicht mit dubiosen Praktiken behandelt zu werden. Andererseits finden vielversprechende therapeutische Ansätze keine Berücksichtigung, weil sie noch zu neu sind, um entsprechende wissenschaftliche Kriterien zu erfüllen.
Die Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft zur Hyperhidrose finden Sie auf der Seite der Universität Düsseldorf hier.
Die Leitlinien bieten den Patienten ein Höchstmaß an Sicherheit. Die neuesten Forschungsergebnisse fließen in das Ergebnis mit ein. Medizin-Experten erarbeiten diese Leitlinien. Neue Therapiewege werden überprüft.
Die Leitlinien sind für Ärzte nicht rechtlich bindend, sondern eher eine wichtige Empfehlung. Nicht alle neuen therapeutischen Ansätze können nach den wissenschaftlichen Kriterien überprüft werden. In der Folge werden diese Behandlungen nicht unbedingt für die Leitlinien berücksichtigt.
- Bewerten

