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Hot Yoga: Heiße Yogastunden bringen Sie zum Schwitzen

Sport zum Schwitzen

Ein neuer Trend für Fitnessbegeisterte: Hot Yoga ist angesagt! Die Besonderheit ist die hohe Raumtemperatur von knapp 40 Grad Celsius, bei der die Übungen ausgeführt werden. Die Wärme entspannt den Körper und selbst Sportanfänger sollen sich pudelwohl fühlen. Durch das Schwitz-Yoga schmelzen ganz nebenbei die Pfunde massig dahin. Helfen soll Hot Yoga (oder auch Bikram Yoga) als Vorsorge gegen Krankheiten wie Rückenschmerzen, Diabetes oder bei Verdauungsproblemen.

Alte Tradition - neue Formen

Der Yogameister Bikram Choudhury ist der „Erfinder“ des Hot Yoga. Diese Form der Körperbeherrschung ist eine Weiterentwicklung des 4000 Jahre alten Hatha Yoga. Es setzt sich aus 26 Körperübungen, den sogenannten Asanas, und 2 Atemübungen, den Pranayama, zusammen. Der Raum - in dem die Übungen stattfinden - ist zwischen 35-40 Grad warm. Die Asanas in Verbindung mit der Hitze sind recht anspruchsvoll. Vor allem die Muskulatur und der Kreislauf wird gefordert. Zwar kann der Körper durch die Wärme besser relaxen, aber auf ein Aufwärmtrainung sollte nicht verzichtet werden. Auch beim Hot Yoga brauchen Muskeln und Bänder ihre Zeit, bis man sie vollständig dehnen kann.

In der Ruhe liegt die Kraft!

Sonst kommt es bei einer Überanspruchung zu Muskelkrämpfen und Zerrungen. Es ist wichtig viel zu trinken, um den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen. Für Anfänger sind die Yoga-Übungen auch geeignet, wenn man es langsam anfängt. Insgesamt wird man gelassener und ruhiger.

Die Asanas im 40 Grad warmen Übungsraum auszuführen, hat viele Vorteile: Der Schweiß rinnt, ihr Herzkreislaufsystem ist beschwingt und ihr Denken müssen Sie fokussieren. So kann selbst bei Hitze der Körper die sogenannten Asanas sauber ausführen. Eine hohe Konzentration ist dabei alles.

Sauna und Yoga in einer Runde

Durch das intensive Schwitzen kommt ein Sauna-Effekt zustande. Die Poren öffnen sich und der Schweißfluss wirkt reinigend. Die Übungen in Verbindung mit dem angeregt arbeitenden Herzkreislaufsystem lassen die Fettpolster nur so dahin schmelzen. Bis zu 680 Kalorien kann man angeblich in einer Übungsstunde Bikram Yoga verlieren. Ihr Körper wird merklich straffer und fester.

Das Stretching gibt ihrem Body seine Flexibilität und Energie zurück. Übertreiben Sie es am Anfang nicht. Gewöhnen Sie sich langsam an diese neue Yoga-Form. Maximal 1-2 Trainingstage in der Woche sollten nicht überschritten werden. Wie immer gilt: Sprechen Sie im Zweifelsfall mit ihrem Arzt darüber.

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Letzte Änderung: 17.03.2011
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