Deodorants gibt es in Hülle und Fülle: In der Spraydose, als kleiner Stick, als Roll-On, als Zerstäuber oder als Creme. Neben der großen Auswahl der Form, kommen noch alle erdenklichen Duftnoten hinzu. Diese enorme Vielfalt hat unter anderem zu der Verbreitung der Deodorantien beigetragen. Was aber nützen die alltäglichen Pflegemittel tatsächlich gegen den starken Schweiß?

Die eigene Vorliebe entscheidet, ob man ein Deo kauft das blumig, würzig oder gleich nach der kompletten Brise des Meeres duftet. Aber egal welche Parfümstoffe wie Vanille, Zitrone oder Mandel das gewünschte Produkt erhält, eines haben die Deos gemeinsam: Das Pflegemittel wird direkt auf die Haut aufgetragen und soll den Schweißgeruch kontrollieren.
Deodorantien (kurz: Deos) haben keinerlei Einfluss auf die Stärke der Schweißproduktion bzw. die Menge des austretenden Schweißes. Die Hauptaufgabe des Körperpflegemittels ist es, den unangenehmen Geruch zu überdecken und zu reduzieren. Frischer Schweiß ist normalerweise geruchslos. Bei der auf der Hautoberfläche stattfindenden bakteriellen Zersetzung einzelner Schweißbestandteile, wie beispielsweise Harnstoff, entsteht erst der typische Schweißgeruch. Um diesen Geruch einzugrenzen enthalten Deodorants (lateinisch für "Entriecher") Bestandteile wie Parfümstoffe und antibakteriell wirkende Substanzen.
Nach reinen Deodorantien muss man heute in den Regalen der Drogerieketten gezielt suchen. In der Regel sind alle angebotenen Deos Mischpräparate, deren Wirksamkeit durch Beimischung von Adstringentien und Antitranspirantien erhöht bzw. verlängert wird
Deodorantien sind leicht anzuwenden, preiswert, in jedem Supermarkt und jeder Drogerie erhältlich.
Behandlung nur mit Deos sind meistens bei vermehrten Schwitzen (Hyperhidrosis) nicht ausreichend. Sie sind zudem nur für bestimmte Körperregionen wie zum Beispiel die Achselhöhlen geeignet.
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